„Mama, Du hast Deinen Reiseführerschein vergessen!“

Ganz aufgeregt rufen meine Kinder auf dem Handy an, während ich gerade meine Unterlagen nach einem langen Seminartag zusammenpacke. „Mama, Mama. Du hast was vergessen!“ brüllt meine Tochter ins Telefon. „Was denn?“ wundere ich mich. Hatte ich doch in den 24 Stunden seit meiner Abreise gar nichts vermisst. „Deinen Reiseführerschein! Der liegt hier in der Küche.“ Gemeint hat sie meinen neuen Reisepass, den ich erst vor ein paar Tagen vom Einwohnermeldeamt abgeholt hatte. Aber auch wenn ich mich tatsächlich mehrere hundert Kilometer in einem anderen (Bundes)Land aufhielt, brauchte ich meinen Pass für diese Reise nicht.

Expat-Training für die USA – www.tinabusch.com

Ein nicht alltäglicher Workshop

Ganz im Gegenteil zu meinen Kunden, denen ein riesengroßes Abenteuer bevorsteht: Die vierköpfige Familie wird im Sommer in die USA ziehen. Und zwar nicht in irgendeine random city, sondern nach Chattanooga, Tennessee!!! Chattanooga ist nicht nur unsere alte Heimat, in der wir 5 Jahre gelebt haben. Chattanooga ist auch der Geburtsort meines Sohnes und der Ort, den ich auf immer und ewig mit den Kleinkindjahren meiner Kinder verbinden werde. Ein ganz emotionaler Ort, der ganz viel Sehnsucht und Heimatgefühle in mir weckt. Und jetzt sollte es also meine Aufgabe sein, die Familie in einem 2-tägigen Workshop auf genau dieses Leben vorzubereiten. Expat-Training plus eine Einführung in den American Way of Life bzw. in das Leben in den Südstaaten. Alles auf Englisch natürlich, denn Sprachunterricht gehört auch dazu. Nichts leichter und lieber als das.

Auf der langen Fahrt zur Workshop-Location hatte ich allerdings viel Zeit zum Nachdenken. Und zum Podcast hören, aber dazu erst später mehr. Hatte ich mich intensiv genug vorbereitet? Hatte ich kein wichtiges Thema vergessen? Werde ich alle Fragen beantworten können? Ist das Training abwechslungsreich? Habe ich genug Material dabei? So viele Fragen und auf einmal auch so viele Zweifel, die in meinem kleinen Hotelzimmer am Vorabend des Trainings zu einer kleinen Panikattacke führen. Was mach ich hier überhaupt? So weit weg von meiner Familie, in einer fremden Stadt, in einem Hotelzimmer, das kaum ungemütlicher sein könnte?

In meinen Insta Stories hatte ich „meine“ Leute schon den ganzen Tag mitgenommen und meine Gedanken geteilt. And now, in this moment of self-doubt, they did show up! Ich habe so viele liebe, aufmunternde und unterstützende Worte von Euch bekommen. Da konnte am nächsten Tag gar nichts mehr schief gehen. Danke dafür!

Ganz besonders möchte ich Svenja danken. Svenja, Du hast mir bewusst gemacht, dass ich mich mit diesem Workshop gar nicht wie angenommen aus meiner Komfort-Zone bewege. Sondern dass ich mittendrin bin in dem Bereich, in dem einfach alles passt und ich mich wohlfühle.

Expat-Training + Intercultural Training + English Training – Das ist genau mein Ding!!!

Der Workshop hat so viel Spaß gemacht, hat sich nicht ein einziges Mal wie „Arbeit“ angefühlt. Als „Icing on the cake“ gab’s dann noch ein riesengroßes Dankeschön und strahlende Gesichter von den Teilnehmern. Vollgestopft mit Informationen über Land und Leute, Schul-, Restaurant-, Shopping-, Café- und Ausflugsempfehlungen und ganz viel Lesestoff sind die Beiden nach 2 Tagen in ihren Job- und Familienalltag zurückgekehrt. Und werden hoffentlich in den nächsten Monaten immer wieder einen Blick in die Workshop-Unterlagen werfen oder sich an meine Anekdoten und Geschichten erinnern. Denn die sprudelten einfach nur so aus mir raus. For me, the workshop was a trip down memory lane. And I LOVED it :-)

Und damit dies nicht der erste und letzte Workshop dieser Art war, werde ich in den nächsten Tagen fleißig am Umbau meiner Webseite basteln. Im Mai finden nämlich zwei Challenges auf Instagram statt:

Alle neuen (und alten) Besucher meiner Seite sollen ab nächster Woche auf den ersten Blick sehen, was ich anbiete und wie sie mit mir zusammenarbeiten können.

So (oder so ähnlich) wird mein Angebot aussehen:

  1. Individuelles Englisch-Training, abgestimmt auf Deine Bedürfnisse und Interessen.
  2. Expat-Training für Familien, die in die USA ziehen.
  3. Interkulturelles Training für die USA.

So langsam fügen sich einzelne Puzzleteile zu einem stimmigen Gesamtbild zusammen. Ich kann Euch gar nicht sagen, wie gut sich das anfühlt!

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