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Ich möchte wieder mehr schreiben. Nicht nur weil ich mich gerade mit der therapeutischen Wirkung des Schreibens beschäftige, sondern auch weil ich sehr gerne lese, was bei anderen Menschen gerade so los ist. Herr und Frau Krauss’ “5 Dinge im …” liebe ich zum Beispiel genauso wie Steffi’s “10 Dinge, die gute Laune machen” oder Meine Svenja’s “Svenja schreibt” Posts.

Jetzt also ab heute Tina’s Morning Briefings. Quick & dirty & short. Nicht SEO-optimiert, dafür ehrlich und “from the heart”.

Morning Briefing #1

Den Start in die Arbeitswoche habe ich heute Morgen immer wieder verschoben. Küche aufgeräumt, Wäsche gewaschen, Kaffee getrunken und mich dabei durch Instagram und LinkedIn gescrollt. Keine gute Idee. In mir machte sich langsam, aber sicher ein ganz komisches, mulmiges, negatives Gefühl breit. Meine Feeds sind voll von Fotos und Videos mehrerer Großereignisse in Deutschland.

Die Bits & Pretzels Konferenz in München, auf der Barack Obama gestern zu Gast war und auf der noch zwei Tage viele inspirierende Menschen zu Wort kommen werden. Und das sogar ausschließlich auf Englisch! Und ich als Englisch Coach, wissensdurstiger Mensch, English language lover UND Obama-Fan bin nicht dabei. Stattdessen sitze ich Zuhause in Burghausen. Dazu noch das Frauen Verbinden Netzwerk-Treffen auf der Wies’n und die Allfacebook-Konferenz in Berlin. Meine FOMO, meine Angst, was zu verpassen, mein Neid (ja, ich bin neidisch!), mein Gehadere mit meiner Wohnsituation steigern sich minütlich.

Bevor die Abwärtsspirale sich nicht mehr stoppen lässt, ziehe ich die Notbremse: Apps zu, Handy aus, der Blick auf die To Do Liste gerichtet. Es gibt viele Dinge, die ich machen könnte. Manche davon auch machen müsste. Aber es gibt nur eine Sache, die ich gerade wirklich machen WILL.

ICH WILL LESEN!

“Everything is figureoutable” – das brandneue Buch von Marie Forleo, Coach, Speaker und Gründerin der B-School.

Bewaffnet mit Stift und Papier – weil: Schreiben hat ja therapeutische Wirken (siehe oben) und mit handschriftlichen Notizen merke ich mir einfach mehr – lege ich los. Und stoppe sofort wieder. Der Grund? Das Buch beginnt mit diesem Motto:

The power isn’t out there, it’s in you.

Schon löst sich meine FOMO, mein Neid, mein Gehadere in Luft auf. All it takes is the first sentence of a book! Pure magic!

Danach tauche ich richtig tief ein – #deepdive. Stelle mir immer wieder die Fragen:

“What can I learn from this?”

“What can my clients learn from this?”

Es ist das erste Mal, dass ich ein Buch lese und mir schon während des Lesens Gedanken darüber mache, wie ich meine Learnings an andere weitergeben kann. So führe ich zum Beispiel zum ersten Mal eine Live-Vokabelliste mit allen Ausdrücken, die für meine Klienten nützlich sein könnten. Dazu notiere ich mir alle Wörter, die ich nicht kenne und später nachschlagen werde. Ich formuliere im Kopf Blog- und Instagram-Posts, überlege, wie ich darüber auf LinkedIn schreiben könnte, lasse meiner Book-Club-Idee kurz Raum, bevor ich sie wieder zur Seite schiebe. Ich lese und lese und schreibe und schreibe.

Nach drei Kapiteln dann die erste Challenge. Und die Aufforderung, alle Fragen ehrlich und mit Stift und auf Papier zu beantworten. Challenge accepted.

  • Why did I pick up this book? Because figureoutable is not a word. And because I want to know more about the inventor of this word.
  • Come up with a creative and playful plan to manifest your belief that “everything is figureoutable”. That’s exactly what I’m doing right now! I’m writing about it and I’m sharing my insights with others.

tina-busch-zitiert-marie-forleo

Und jetzt? Lese ich weiter, mache mir Notizen, spinne Gedanken weiter, nur um viele davon gleich wieder zu verwerfen.

  • “Das geht nicht.”
  • “Das interessiert niemanden.”
  • “Das kann ich nicht.”

Aber stopp mal? Von Marie habe ich doch gerade gelernt: bevor aus einer Idee oder einem Gedanken Wirklichkeit werden kann, muss ich daran GLAUBEN!

Also doch der Book Club? Die Deep Dive Facebook-Gruppe? Die “Improve your English with inspiring books” Mastermind-Meetings?

Stay tuned. Ich muss denken.

PS: Beim Schreiben dieses Posts habe ich gelernt, dass man bei Canva jetzt GIFs einbinden kann, dass mich so viel Inspiration kreativ werden lässt und FOMO und Neid keinen Platz mehr haben, dass SO mir Schreiben Spaß macht